Kosmische Gesetze

Das Gesetz des Karma

Das Gesetz von Ursache und Wirkung erklärt sich daraus, dass alles, die gesamte Schöpfung reine Energie ist. Unsere Gedanken, unsere Gefühle, all unser Wissen, aber auch die gesamte physische Welt, alles ist Energie. Dass Materie äquivalent zu Energie ist, hat konnten die Eigenschaften von bestimmten Quanten überlichtschnell auf entfernte Quanten übertragen werden. Man fand auch heraus, dass das Messergebnis der Quanten durch die Erwartungen der Wissenschaftler beeinflussbar war. Damit steht auch wissenschaftlich fest, dass es so etwas wie ein Bewusstseinsfeld geben muss, das auf unsere Gedanken reagiert.

Energie kann nicht verloren gehen (Physikalisch: Energieerhaltungssatz). Da Energie = Information = Bewusstsein ist, gehen auch unsere Gedanken und Gefühle nicht verloren. Vielmehr manifestieren sie sich, in dem sie in unserem Leben Schöpfung werden. D.h. wir gestalten unsere Umgebung kollektiv mit den anderen Menschenseelen durch unsere Gedanken und Gefühle sowie durch das, was wir in unserem Unterbewusstsein glauben. Wenn wir etwas denken, fühlen oder tun erzeugen wir ein bestimmtes Schwingungsmuster, welches dann danach strebt, sich zu verwirklichen. Dieses Schwingungsmuster enthält, da die Summe aller im Universum vorhandenen Muster ausgeglichen ist, immer alle Aspekte der Erfahrung, die wir mit unseren Gefühlen, Gedanken und Taten manifestieren. Das heißt, unsere Gedanken, unsere Gefühle, Glauben und Taten sind die Ursache, und die damit generierten Energiemuster sind die Wirkung. Wenn wir ein solches Muster um uns erzeugen, kehrt also immer die Wirkung zu uns selbst zurück, da das Muster ausgeglichen werden will.

Wenn wir ein solches Muster in einem Leben nicht ausgeglichen haben, dann begegnet es uns in den folgenden Leben wieder, bis wir es aufgelöst haben.

Wie erkennen wir, dass wir ein solches Muster bearbeiten müssen? Wir erkennen es durch das Gesetz der Resonanz.

Das Gesetz der Resonanz (Das Gesetz der Anziehung)

Das Wiedererkennen unserer verdrängten Muster aber auch unserer Lern- und Lebensaufgaben geschieht durch das Gesetz der Resonanz, dass sich auch aus dem Gesetz von Ursache und Wirkung ableiten lässt. Stelle dir vor, das Muster, das du auszugleichen hättest, wäre der Klang einer Glocke. Wenn du diese Glocke anschlägst, wird sie das Schwingungsmuster aussenden. In dem Moment, in welchem sich ähnliche Glocken in der Nähe befinden, fangen diese automatisch an, im selben Klang zu schwingen. Das ist das Gesetz der Resonanz. Und genauso ziehst du alle Schwingungsmuster in Form von Ereignissen in deine Nähe, die etwas mit Lernaufgaben zu tun haben, die du noch nicht bewältigt hast, an. Daher wird das Gesetz der Resonanz auch als Gesetz der Affinität bezeichnet. Gelangst du in die Nähe eines Ereignisses, eines Menschen, einer Situation, die eine ähnliche Schwingungssignatur wie deine eigenen Muster aufweisen, so wirst du selbst in Resonanz versetzt. Du gehst auf dieses Muster ein und musst dich zwangsweise damit auseinandersetzen. Dies geschieht so oft, bis du das Muster gänzlich aufgelöst hast (auch das Gesetz der Wiederkehr des Verdrängten). Auch wenn du versuchst, dieser Schwingungssignatur aus dem Weg zu gehen, wird es dir immer wieder begegnen, wird es immer wieder die Emotionen, die Anziehungskraft auf dich ausüben, die dich dazu bewegt, dich damit auseinanderzusetzen. Sobald du das Thema vollständig bearbeitet hast, ist die Schwingungssignatur in dir ausgeglichen, quasi ausgelöscht. Du kommst also fortan auch dann, wenn du Menschen oder Situationen mit einer entsprechenden Schwingungssignatur begegnest, nicht mehr in Resonanz - du bemerkst sie gar nicht mehr, weil es dich in deinem Innern nicht mehr berührt, keine Emotionen mehr auslöst.

Das Gesetz des Ausgleichs (Das Gesetz des Spiegels)

Das Gesetz des Ausgleichs strebt danach, alles in einen vollkommen ausgeglichenen harmonischen Zustand zu überführen. Dies ist der Ur-Zustand des Universums, die Ganzheit, Vollständigkeit und Vollkommenheit des göttlichen Ausdrucks. Auch dieses Gesetz taucht in unserem täglichen Leben auf, bereits in physikalischen Grundgesetzmäßigkeiten. Bringen Sie ein positiv und ein negativ geladenes Teilchen zusammen, so gleichen sich ihre Ladungen aus. Bis sich diese Ladungen ausgeglichen haben, ziehen sich diese Teilchen quasi magnetisch an, denn sie streben nach Ausgleich. Bringst du einen Magneten mit seinem Nordpol in die Nähe eines Magneten mit dessen Südpol, so ziehen sich beide Magneten an, bis sich ihre Kräfte ausgleichen können. Bringst du einen heißen Gegenstand in Kontakt mit einem kalten Gegenstand, so gleichen sich ihre Temperaturen an, bis beide auf einem gleichen Temperaturniveau sind. Die Wärmeenergie strömt zwischen beiden Gegenständen und gleicht sich aus.

Ebenso muss deine Seele diesem Gesetz des Ausgleichs folgen, um wieder ihren vollkommen harmonischen Ur-Zustand zu erreichen. In der Praxis des physischen Lebens heißt das, dass du eine ganze Reihe aktiver, gelebter und passiver, nicht verwirklichter Potentiale mit auf die Erde bringst und danach strebst, alle Potentiale in einen vollkommen entwickelten ausgeglichenen Zustand zu überführen. Die übrigen Gesetze, also das Gesetz von Ursache und Wirkung und das Gesetz der Resonanz führen dich immer in die Situationen, die dich zwingen, deine Potentiale ganz zu entfalten und in Balance miteinander zu bringen.

Das Gesetz des Ausgleichs beruht auch auf dem Prinzip Leistung und Gegenleistung. Es gibt einen Satz im Yoga: "Itarashtam Tithar Kushtam", der besagt folgendes: Wenn du mit leeren Händen kommst, wirst du mit leeren Händen gehen. Wer zum Beispiel die Dienste eines anderen in Anspruch nimmt oder das Produkt eines anderen (das gilt auch für geistiges Eigentum) nimmt, ohne einen (finanziellen) Ausgleich dafür zu geben, wird in keinster Weise von der Dienstleistung oder dem Produkt profitieren. Dies ist das Gesetz.

Das Gesetz der Bestätigung

Schon in der Bibel heißt es: "Der Glaube versetzt Berge". Und tatsächlich ist es so, dass unsere Glaubensvorstellungen, unsere Paradigmen unser Leben derart beeinflussen, dass wir oft regelrecht zu den Marionetten unserer Glaubensvorstellungen geworden sind. Das Gesetz der Bestätigung ist im Grunde genommen wieder nichts anderes als das Gesetz der Resonanz, welches uns immer wieder in Kontakt mit unseren eigenen Glaubensvorstellungen bringt (in diesem Zusammenhang auch bezeichnet als das Gesetz des Denkens und des Glaubens). Wesentlich hierbei ist es, dass es nicht die Vorstellungen unseres rationalen Verstandes sind, die hier zum Tragen kommen, sondern eben die unbewussten Vorstellungen, die - ohne dass wir uns der ursächlichen Mechanismen bewusst sind - unser Verhalten über unsere Emotionen steuern. Haben uns beispielsweise unsere Eltern vermittelt, dass Musiker von ihrer Kunst nicht leben können, und wir haben dennoch den Beruf des Musikers ergriffen, so werden wir so lange zu wenig Geld haben, wie wir unbewusst diese Aussage unserer Eltern verinnerlicht haben. Erst dann, wenn wir in unserem Herzen vollkommen davon überzeugt sind, dass wir eine besondere Begabung haben, die sich durch einen entsprechenden Wert ausdrückt, der uns dafür zukommt, erst dann haben wir unsere alten Glaubensvorstellungen durchbrochen und können wirklich den angemessenen finanziellen Ausgleich für das erhalten, was wir geben.

Das Gesetz des Ausgleichs und das Gesetz der Bestätigung sind auch dafür verantwortlich, ob wir im materiellen Fluss sind (genug Geld haben), oder unter finanziellem Mangel leiden. Erkennen wir unseren eigenen Wert nicht an, sondern suchen wir diesen immer nur in der Bestätigung durch andere, so sind wir auch davon abhängig, welcher Wert uns durch die Anderen in finanzieller Form gegeben wird. Und dieser Wert ist nach dem Gesetz der Bestätigung immer der geringe Wert, den wir uns in unserem Unterbewusstsein selbst geben, von dem wir aber hoffen, dass er von außen als höher angesehen wird. Das Gesetz des Ausgleichs sorgt zusammen mit dem Gesetz der Bestätigung dafür, dass wir das als (Geld-) Wert erhalten, was unserem eigenen Glauben über unserem Wert entspricht.

Ein von diesen Gesetzen ableitbares Gesetz ist das Gesetz der positiven und negativen Verstärkung. Es besagt, dass die erlebte Bestätigung einer Situation unseren Glauben an den zugrundeliegenden Zusammenhang und somit die Wiederholungswahrscheinlichkeit dieser Situation verstärkt, ebenso wie eine negative Grundeinstellung (Angst) die Gefahr des Auftretens dieser befürchteten Situation verstärkt.

Woher kommen unsere unbewussten Erwartungshaltungen?

Unsere unbewussten Erwartungshaltungen werden geprägt durch die Erfahrungen und Erlebnisse dieses und der vergangenen Leben. Sehr oft ist der innere Glauben bzw. unsere Glaubensvorstellungen und Denkmuster verzerrt durch Ereignisse, die wir während dessen Geschehen falsch interpretiert haben, da wir sie isoliert aus dem großen Zusammenhang heraus bewertet haben.

Nun gibt es also zwei Schlussfolgerungen, die sehr wesentlich sind für die Art und Weise, auf die unser weiteres Leben nun verlaufen kann:

Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass alles, was uns „geschieht“ eine Folge unserer Gedanken ist.

Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass alle „Schwierigkeiten“, die wir im Leben haben, eine Möglichkeit für uns darstellen, alte Identifikationen und Glaubensätze loszulassen, um immer mehr in den eigentlichen Ausdruck unseres Selbstes zu gelangen.