Meditation

Das Wort "Meditation" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet (lat. meditatio = „das Nachdenken über“; und auch „zur Mitte ausrichten“ von lat. medius. Unter Meditation versteht man eine absichtslose Konzentration auf ein Meditationsobjekt. Dabei können vielfältige Ziele verfolgt werden. Der Gegenstand der Meditation kann beinahe beliebig sein, so dass auch Musizieren oder sogar einfache, d. h. nicht Aufmerksamkeit fordernde Arbeiten auf meditative Art ausgeführt werden können.

 

Hier nun einige Tipps für die Meditation und 1 Meditationsanleitung für die eigene Meditationspraxis:

 

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Tipps für die Meditation:

  • Meditiere regelmäßig - möglichst jeden Tag am selben Ort (Blick gen Osten oder Norden) zur selben Zeit. 
  • Probiere verschiedene Techniken aus (Atemzüge zählen, Mantra-Meditation, Atembeobachtung, etc.), wähle eine aus, und bleibe dabei - wenigstens für einige Wochen oder Monate.
  • Suche dir einen ruhigen Ort, wo du ungestört meditieren kannst. 
  • Finde eine bequeme Sitzhaltung heraus und sorge dafür, dass du deine Wirbelsäule sanft aufrichtest und dein Kinn einziehst. Dies kann im Lotussitz sein, im halben Lotus, im Schneidersitz, auf einem Stuhl oder Meditationshocker, im Knien, jedoch  nicht im Liegen.
  • Lege vorher fest, wie lange du meditieren willst und halte diese Zeit durch, egal wie rastlos oder gelangweilt du wirst.
  • Atme einige Male tief durch, bevor du beginnst und entspanne deinen Körper bewusst bei der Ausatmung.
  • Lasse alle Erwartungen darüber fahren, was du beim Meditieren erreichen oder erfahren sollst und akzeptiere dich genau so, wie du bist.
  • Sei  geduldig und gehe sanft mit dir selbst um. Es braucht unter Umständen viel Zeit, um die Gedanken dazu zu bringen, ruhig zu werden.
  • Falls während der Meditation Gedanken aufkommen, versuche sie nur zu beobachten und sie auch wieder ziehen zu lassen. Wenn sie trotzdem bleiben, stelle dir die Frage: Was denke ich? Dann wird der Geist wieder still.
  • Übertrage die Eigenschaften deines Geistes und deines Herzens, die du in der Meditation entwickelst, mehr und mehr auf alle Bereiche deines Lebens. 


Atemzählmeditation

 Dies ist eine der einfachsten und bekanntesten Meditationen. So schwer es dir zu Beginn fallen mag, versuche, dich bis auf 20 – 30 Minuten zu steigern.

 

Setze dich in den Schneidersitz, den Fersensitz auf einen Stuhl. Schließe die Augen, ziehe das Kinn ein und richte deine Wirbelsäule sanft auf. Stimme dich auf die Meditation ein, indem du 3 x Om singst. Wenn du möchtest, bitte dein Höheres Selbst, dich während der Meditation bewegungslos sitzen zu lassen. Entspanne nun erst einmal deinen Körper von unten nach oben – alle Körperteile. Konzentriere dich auf deinen Atem. Zähle jeweils nach dem Ausatmen und vor dem Einatmen still für dich: 1 (einatmen, ausatmen), 2 (einatmen, ausatmen), 3 (einatmen, ausatmen), 4 (einatmen, ausatmen), und so weiter bis 10. Wenn du bei 10 angekommen bist, kannst du entweder von 1 beginnen oder du zählst einfach so weit, wie du kommst. Versuche während der Meditation zu fühlen, wie beim Atmen die Luft aber auch das Prana, die Energie, ein- und ausströmen. Du wirst bald bemerken, dass dein Verstand versucht, dich mit allen möglichen Gedanken vom Zählen abzuhalten. Führe in sanft zum Zählen zurück, sobald du bemerkst, dass er dich abgelenkt hat. Kehre dann am Ende deiner Meditation wieder langsam aus der Meditation zurück und öffne die Augen.


No-mind Kriya - Die Transformation deines Gehirns

 

Diese Kriya wird dir in nur 40 Tagen helfen, dein Gehirn zu transformieren, in die Stille zu gehen und außergewöhnliche Erfahrungen zu machen J

 

 

 

2-4 Minuten Vorbereitung:

 

 

 

Setze dich aufrecht in den Meditationssitz und beobachte so intensiv wie möglich beide Nasenlöcher. Spüre die Ein- und Ausatmung in beiden Nasenlöchern. Beobachte wie frei oder nicht frei die Nasenlöcher sich anfühlen. Hole dich mit deinem Fokus ununterbrochen zu beiden Nasenlöchern zurück. 1-2 Minuten. Dann verschließe mit dem rechten Daumen dein rechtes Nasenloch und atme nur durch das linke Nasenloch ein und aus. Bleibe mit deinem Fokus komplett im linken Nasenloch. Du wirst merken, dass du ruhiger und entspannter wirst. 1 Minute. Dann verschließe mit dem rechten Daumen dein linkes Nasenloch (der Daumennagel verschließt das linke Nasenloch) und atme nur rechts ein und aus. Gehe tief mit deinem Fokus in das rechte Nasenloch und nimm wahr, dass du klarer und aktiver wirst. 1 Minute. Dann atme durch beide Nasenlöcher noch einmal 3 – 5 tiefe Atemzüge und spüre nach mit den Händen im Schoß. 4-7 tiefe Atemzüge.

 

 

 

Beginn der Kriya mit dem Mantra Sa Ta Na Ma:

 

 

 

Sitze im Schneidersitz. Winkle die Arme vor dem Körper an, so dass die Handflächen nach unten zeigen. (Die Hände befinden sich dabei auf Magenhöhe) Die Hände sind dabei gerade und fest mit etwas Spannung. Die Atmung erfolgt in der Meditation durch die Nase ein und aus und zwar kraftvoll und im Sekundentakt. Atme dann ein und drehe die Handflächen nach oben, während du mit deinem Fokus komplett in der linken Kopfhälfte bist. Hier denkst du dir das Mantra Sa. Lasse das Mantra Sa tief in die linke Kopfhälfte gehen. Dann drehe die Hände nach unten und atme aus und dabei denkst du dir das Mantra Ta in die rechte Hälfte des Kopfes. Dein Fokus muss komplett in der rechten Kopfhälfte sein. Dann atmest du wieder ein, drehst dabei die Handflächen nach oben und denkst dir wieder in die linke Kopfhälfte Na, atme aus, gehe dabei in die rechte Kopfhälfte und denke dir Ma. Durch deinen Fokus auf die Gehirnhälften wird in dir automatisch eine Wechselatmung beginnen, so dass du immer nur gezielt durch das linke Nasenloch einatmest und durch das rechte aus.

 

Mantra: Linke Kopfhälfte Sa, rechte Kopfhälfte Ta, linke Kopfhälfte Na, rechte Kopfhälfte Ma

 


Fahre dann im Sekundenrhythmus fort für 12 Minuten. Am Ende atme tief durch beide Nasenlöcher ein und strecke dabei die Arme gerade nach oben über den Kopf. Halte den Atem an und spanne After, Beckenboden und Genitalien an und ziehe den unteren Bauch nach hinten oben – für ca. 10 Sekunden. Dann atme aus und bringe die Arme in den Schoß. Spüre nach.

 

 

 

Führe die Meditation an 40 aufeinanderfolgenden Tagen jeden Abend 12 Minuten aus. Sobald du einen Tag auslässt, musst du wieder bei 0 anfangen. Die 40 Tage gelten erst, wenn du im Sekundentakt den Fokus und die Atmung ausführen kannst. Am Anfang musst du vielleicht langsamer ein- und ausatmen, um den Fokus mit dem Mantra in die jeweilige Kopfhälfte zu bekommen.                                                                                              Viel Freude und Stille J